Mehr als 70.000 Opfer in den Jahren 1940und 1941, das war die Aktion T4 - die systematische Ermordung kranker und behinderter Menschen in den Gaskammern.
Eines der ersten Kampfmittel des Nationalsozialismus zur "Erhaltung der Volksgesundheit" waren die seit Anfang 1934 durchgeführten Zwangssterilisationen.
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Die Ermordung kranker und behinderter Menschen führte zu Unruhe in der Bevölkerung. Offiziell wurde die Aktion T4 1941 beendet, inoffiziell wurde die systematische Ermordung in den Gaskammern perfektioniert und war das schreckliche Training für die Vergasung und Ermordung von Millionen Juden.
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Die Aktion T 4 forderte in den zwei Jahren ihrer Durchführung (1940 und 1941) zumindest mehr als 70.000 Opfer. Ernst Klee zitiert in seinem Buch "Euthanasie im NS-Staat" eine Bilanz eines T 4-Statistikers. "Bis zum 1. September 1941 wurden desinfiziert: Personen: 70.273".
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