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Arbeit: Integrative Berufsausbildung - integrative Betriebe

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Integrative Betriebe sind Einrichtungen zur beruflichen Integration von Menschen mit Behinderung, die wegen Art und Schwere der Behinderung noch nicht oder nicht wieder auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt tätig sein können.

 

Integrative Berufsausbildung (IBA)
Die IBA ist eine Ausbildung für benachteiligte oder behinderte Jugendliche. Dazu zählen: Menschen mit sonderpädagogischem Förderbedarf; Menschen ohne bzw. mit negativem Hausptschulabschluss; Menschen mit Behinderung im Sinne des Behinderteneinstellungsgesetzes bzw. des jeweiligen Landesbehindertengesetzes; Personen, bei denen aus ausschließlich in der Person gelegenen Gründen in absehbarer Zeit keine reguläre Lehrstelle gefunden werden kann.

Der Vorteil dieser Ausbildungsform ist, dass auch Jugendliche, die einer regulären Lehre nicht gewachsen sind, die Möglichkeit erhalten, zu Fachkräften ausgebildet zu werden und einen gesetzlich anerkannten Abschluss zu erlangen.

Es besteht die Möglichkeit einer verlängerten Lehrzeit (Verlängerung einer Lehrberufsausbildung um bis zu 2 Jahren) oder einer Teilqualifizierungslehre (Das Erlernen eines bestimmten Teils eines Lehrberufes mit einer Dauer bis zu 3 Jahren).
Die Kosten werden von AMS und Land getragen (auch hier ist eine Bewilligung durch den Fonds Soziales Wien nötig); die behinderte Person erhält eine Lehrlingsentschädigung.

Eine Berufsausbildungs-Assistenz unterstützt bei der integrativen Berufsausbildung. Sie begleitet den gesamten Prozess der integrativen Berufsausbildung. Dazu gehört die Vernetzung zwischen den Jugendlichen, dem Lehrbetrieb und der Berufsschule; die Unterstützung bei behördlichen Angelegenheiten und vor allem die nötige Unterstützung für die Auszubildenden, um die Ausbildung positiv abschließen zu können.
Die Kosten einer Berufsausbildungs-Assistenz werden von AMS/Bundessozialamt getragen; die Zuweisung erfolgt durch das AMS.

 

Integrative Betriebe
Integrative Betriebe (ehemals als <cite>"Geschützte Werkstätten"</cite> bezeichnet) bieten jenen Personen, die auf Grund der Art und Schwere ihrer Behinderung nicht auf dem freien Arbeitsmarkt tätig sein können, eine Beschäftigungsmöglichkeit. Diese Betriebe sind vor allem auf industrielle Fertigung ausgerichtet, z.B. Warenproduktion der Branchen Holz-, Metall- und Kunststoffverarbeitung. Die Beschäftigen erhalten auch soziale Unterstützung am Arbeitsplatz.

Bei Beschäftigung in einem Integrativen Betrieb besteht Kranken-, Unfall- und Pensionsversicherung. Die Entlohnung erfolgt nach dem Kollektivvertrag; für begünstigte Behinderte besteht ein besonderer Kündigungsschutz.

In Wien gibt es folgende Angebote:
Wien Work GmbH:
Geschütze Arbeit in den Bereichen Handel, Holz, Elektronik, Textilien, Büro

ReiNTEGRA:
Berufliche Reintegration psychisch kranker Menschen gemeinnützige GmbH

Jugend am Werk:
Integrative Berufsausbildung und Berufsausbildungs-Assistenz