Jetzt gibt es die Bibliothek im Internet auch in leicht verständlicher Sprache.
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Die Lebenshilfe Deutschland hat einen Kalender entwickelt, der (fast) ohne Worte auskommt: Pictogenda.
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Am 4.12.06 veranstaltete die ÖAR den „Nationalen Informationstag“ mit der Absicht, über den aktuellen Stand der praktischen Umsetzung des neuen Behindertengleichstellungsrechts zu berichten sowie einen Ausblick auf kommende Entwicklungen zu geben.
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Pränataldiagnostik (PND) ist ein kontroverses Thema, das viele Fragen aufwirft und einiges an Spannungsfeldern erzeugt. Jetzt soll ein Österreich-Netzwerk gegründet werden, das zu diesem Thema arbeitet.
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Menschen mit Behinderungen können sich manchmal besonders gut im kreativen Bereich verwirklichen. Das zeigte eine Vernissage am 1.12.2006.
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"Mit der ersten Generation von Menschen mit geistiger Behinderung, die alt werden durften, kommt eine neue Herausforderung auf die Pflege zu", schreibt Inge Baldinger in den Salzburger Nachrichten.
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Vor 45 Jahren haben sich Eltern zusammengeschlossen, um gemeinsam für ihre Kinder mit Behinderung bessere Lebensbedingungen zu schaffen: Die Lebenshilfe Wien war "geboren".
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Die Multimediagruppe der Lebenshilfe Wien hat sich im Rahmen eines Projekts intensiv mit dem Thema "Chancengleichheit" auseinandergesetzt.
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„Integration ist möglich!“ - so lautete der Titel einer internationalen Fachtagung der Caritas am 15.11.2006 in Wien, die sich vieler BesucherInnen erfreute.
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Die Arbeitsgemeinschaft Menschenrechte für Staatsbürger mit geistiger Behinderung (eine Gemeinschaftsinitiative der Lebenshilfe Wien und Lebenshilfe Steiermark) veranstaltete heute vormittag eine Pressekonferenz zum Thema Schulintegration.
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Ende August wurde die UN-Konvention "zur Förderung und zum Schutz der Rechte und Würde von Menschen mit Behinderungen" beschlossen.
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Vieles im Bereich Schulintegration wurde von engagierten Eltern und Fachleuten erkämpft. Und immer noch muss für weitere Fortschritte gekämpft werden. Hier ein Überblick über aktuelle Initiativen.
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Im Rahmen der österr. EU-Ratspräsidentschaft hatten europäische Netzwerke und österr. Dachverbände von 8.-9. Juni 2006 in Graz eine internationale Konferenz zum Thema "Alter und Behinderung" durchgeführt. In einem Manifest, der "Grazer Deklaration" wurden Forderungen niedergeschrieben.
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Seit Anfang 2006 ist das Gleichstellungsgesetz in Kraft, das dem Verbot von Diskriminierungen behinderter Menschen durch die Verfassung Zähne verleihen soll. Ein Anfang, aber viel bleibt zu tun.
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Tötung von unheilbar kranken Neugeborenen
oder
Wie muss ich auf die Welt kommen, um sein zu dürfen?
In den Niederlanden soll es straffrei möglich sein, Neugeborene mit schwerer Behinderung oder Schädigung zu töten – „aktive Sterbehilfe“ und „Lebensbeendigung“ wird das genannt.
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Zahlreiche pränatale Untersuchungsverfahren sind heute selbstverständlich geworden, wie Nackenfaltenmessung oder der Combined-Test. Ein Symposium bietet Orientierung für verunsicherte Eltern.
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Erstmals wurde im Jahr 1992 der 5. Mai zum europaweiten Prosttag zur Gleichstellung behinderter Menschen erklärt – auf eine Initiative von Disabled Peoples zurückgehend.
Seither protestieren behinderte Menschen an diesem Tag in zahlreichen europäischen Städten mit Demonstrationen und verschiedensten Veranstaltungen gehen Benachteiligung und Diskriminierung.
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Beim Land Wien haben massive Umstrukturierungen stattgefunden: Der Sozialbereich wurde in den Fonds Soziales Wien (FSW) ausgegliedert. Im Zuge dessen wurde die ARGE-Wohnplätze nicht mehr verlängert.
Um in den Beziehungen zum Land Wien mit gemeinsamer, starker Stimme aufzutreten, haben sich in Wien 25 Trägerorganisationen zum IVS (Interessenverband Sozialträger) zusammengeschlossen. In regelmäßigen Sitzungen werden auftretende Probleme und gemeinsame Strategien besprochen.
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Am 6. Juli 2005 wurde vom Nationalrat ein Behindertengleichstellungsgesetz beschlossen.
Die Behindertenorganisationen sind sich einig, dass es sich dabei eher um eine Minimalvariante handelt, vor allem die körperbehinderten Menschen kritisieren die unzureichende Regelung der Barrierefreiheit.
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Beim so genannten Taschengeld handelt es sich um jenen Betrag, der der Person mit Behinderung, die in einer Wohneinrichtung lebt, nach allen Abzügen verbleibt und auf das Konto der behinderten Person (des Sachwalters) monatlich von der Gemeinde Wien (Fonds Soziales Wien) überwiesen wird.
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Ministerin Gastinger nimmt PID nicht in Gesetzesnovelle auf und möchte umfassenden Diskussionsprozess!
Beim gestrigen Gespräch zwischen Vertretern des Justizministeriums, Ministerin Mag. Karin Gastinger (BZÖ), Vertretern von Behindertenorganisationen, Aktion Leben und den Ethikkommissionen informierte sich die Ministerin umfassend über die Einwände bezüglich der Präimplantationsdiagnostik (PID).
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Wie andere Menschen mit Behinderung sind Personen mit geistiger und mehrfacher Behinderung von den vielen Benachteiligungen in einzelnen Gesetzen betroffen, von Bestimmungen am Arbeitsmarkt bis zum Schulbereich. Die Lebenshilfe Österreich verfolgt jedoch einige besondere Schwerpunkte, erklärt Heinz Trompisch, Bundesgeschäftsführer der österreichischen Lebenshilfe.
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Schulintegration hin, Verfassungsverbot der Diskriminierung her: Trotzdem wird einer gehörlosen jungen Frau die Ausbildung zur Lehrerin verweigert. Der jüngste Diskriminierungsfall – justament im "Europäischen Jahr behinderter Menschen" – zeigt, dass die Haltung des zuständigen Bildungsministeriums weiterhin gegen die Integration behinderter Menschen gerichtet ist.
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Unterrichtsministerin Elisabeth Gehrer und die Bundesregierung geben jetzt ein eindeutiges Bekenntnis ab, wie weit die Integration behinderter Kinder und Jugendlicher gehen darf: Bis zum Polytechnischen Lehrgang und nicht weiter.
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Mit breiter Mehrheit beschloss das deutsche Parlament das Gesetz zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung. Rund sechseinhalb Millionen Menschen mit Behinderung soll damit selbstbestimmtes Leben ohne Barrieren ermöglicht werden. Somit wird der Trend zu einklagbaren Grundrechten im internationalen Umfeld bestätigt, nachdem es in den USA bereits seit mehr als einem Jahrzehnt ein entsprechendes Vorbild gibt.
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Mit einer Behinderung geboren statt abgetrieben worden zu sein ist Grund für Schadenersatz - das hat ein französisches Gericht vergangenen November befunden. Jetzt hat die rot-grüne Regierung von Premier Lionel Jospin ein Gesetz durch die französische Nationalversammlung gebracht, das dies verhindern soll. Bereits in erster Lesung hat das Parlament dem Entwurf zugestimmt.
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"Mein Boss bin ich" heißt der dritte Teil der Filmtrilogie über Christian Polster, der heute Tänzer und Performance Künstler ist. Der österreichische Regiestar Niki List, einem breiten Publikum seit "Müllers Büro" bekannt, porträtiert darin den jungen Mann mit Down Syndrom, dem er bereits zuvor die Dokumentarfilme "Mama lustig" (1983) und "Muss denken" (1992) gewidmet hat.
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Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden", bestimmt Artikel 7 der österreichischen Bundesverfassung. Aber "Gleichstellung fällt nicht vom Himmel", wissen Menschen mit Behinderungen, ihre Angehörigen und Freunde aus langjähriger Erfahrung. Seit Sommer 1999 betreibt darum die Selbsthilfeorganisation Bizeps die Kampagne "Gleichstellung jetzt!". Ein wichtiges Vehikel dazu ist der vor kurzem online gegangene Website www.gleichstellung.at, der Fälle von Diskriminierung und Aktionen zur Beseitigung aufzeigt.
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Kleine aktualisierte politische Farbenlehre der "eugenischen Indikation", die es erlaubt behinderte Kinder bis zur Geburt abzutreiben: Seit dem Regierungswechsel haben rot-grün ihre Standorte gewechselt, während die Regierung betont: An der "Fristenlösung" wird nicht gerüttelt.
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Wie die Zeitung "Die Welt" berichtete, werden in Deutschland nach seriösen Schätzungen jedes Jahr bis zu 800 Kinder nach der 22. Schwangerschaftswoche abgetrieben. Nur etwa 175 Abtreibungen werden offiziell gemeldet. Viele der Kinder überleben die Abtreibung. In Deutschland wird jetzt eine teilweise Rücknahme der letzten Gesetzesnovelle zum Schwangerschaftsabbruch gefordert.
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Forscher des Genomprojekts, einem globalen Wettlauf um die chemische Entschlüsselung der menschlichen Gene, haben das Chromosom 21 weitgehend entschlüsselt. Dieses steht im Zusammenhang mit einer der häufigsten angeborenen Behinderungen, Trisomie 21 oder Down Syndrom. Auch Alzheimer, Formen der Epilepsie und andere Beeinträchtigungen werden mit dem Chromosom 21 in Verbindung gebracht. Aber Hoffnungen, durch mit der Entdeckung des Bauplans auch einen Zugang zu Therapie gefunden zu haben, sind zumindest um viele Jahre verfrüht, wenn nicht überhaupt illusorisch
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Es sind oft besondere Herausforderungen und Schwierigkeiten, die Menschen zu Höchstleistungen anspornen. Vor 175 Jahren erfand der 16-jährige Franzose Louis Braille einen erhabenen Zeichensatz, der ihm half mit seiner Erblindung zurecht zu kommen. Anfangs von der offiziellen Pädagogik unterdrückt so wie auch die Gebärdensprache gehörloser Menschen ist heute die Braille-Schrift ein Schlüssel zu selbständigem Leben.
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Das US Gesetz zur Gleichstellung behinderter Bürger, der "Americans with Disabilities Act" (ADA), gibt behinderten Personen ein sehr effizientes Instrument in die Hand, um gegen die alltägliche Diskriminierung praktisch vorzugehen. Kein Wunderwerk, das über Nacht vom Himmel der Gesetzgebung gefallen ist, sondern die logische Zusammenfassung jahrzehntelanger Bemühungen und vorangegangener Einzelgesetze.
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Vergangenen Donnerstag früh, am 13. September 2001, ist Gunnar Dybwad, Professor Emeritus der Brandeis University, nach einem schweren Sturz im 93. Lebensjahr gestorben. Menschen mit geistiger Behinderung, ihre Familien, Freunde und Mitstreiter haben mit Gunnar Dybwad einen Freund und Verbündeten verloren, der in seinem unerschöpflichen Vertrauen an die Fähigkeiten von Menschen und ihren Möglichkeiten zur Entwicklung auch Entwicklungen ging er als erster einem langen, schwierigen Weg beharrlich voran und machte Menschen rund um den Globus den Mut, das Ziel zu einem menschenwürdigen, selbstbestimmten Leben zu verfolgen.
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Kinder nach Wahl aus der Retorte: Dieser Möglichkeit aus einem schlechten Science Fiction Roman kommt die unheilvolle Kombination aus künstlicher Befruchtung und Humangenetik immer näher. Jetzt sorgt der Brief des Vorsitzenden der Ethikkommission der Amerikanischen Gesellschaft für reproduktive Medizin für Aufregung: Es sei "unter bestimmten Umständen" akzeptabel, wenn einem Paar die Wahl über das Geschlecht seines Kindes eingeräumt würde. Vor der Einsetzung eines künstlich befruchteten Embryos sollen demnach die künftigen Eltern zwischen einem männlichen oder weiblichen Embryo wählen können, während der Rest "entsorgt" wird.
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Im Alter von 76 Jahren ist Hannes Schmidt, der Gründer der Lebenshilfe Salzburg und langjährige Präsident der Lebenshilfe Österreich, Anfang November gestorben. Die Lebenshilfe trauert um einen engagierten und tatkräftigen Freund von Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung und ihrer Familien.
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Eine neue Form der Rasterfahndung nach behindertem Leben steht uns ins Haus, wenn es nach der Österreichischen Gesellschaft für Ultraschallmedizin (ÖGUM) geht. Die ÖGUM verlangt, dass künftig die Messung der Nackentransparenz mittels Ultraschall in der 11. bis 14. Schwangerschaftswoche in den Mutter-Kind-Pass aufgenommen wird. Über 80 Prozent der Kinder mit Down Syndrom sollen dadurch erkannt werden können. Das soll die Zahl der Fruchtwasserpunktionen verringern. Demnächst sollen bereits an der Innsbrucker Uniklinik für Frauenheilkunde 300 Ärzte bei einem Intensivseminar dafür zertifiziert werden.
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Schon jetzt werden Schwangerschaften mit auffälligem Befund zu 90 Prozent abgebrochen, und bei künstlicher Befruchtung will die Medizin am liebsten schon vor einer Schwangerschaft zwischen wertem und unwertem Leben aussortieren. In einem offenen Brief fordert die Lebenshilfe Wien Bundeskanzler Wolfgang Schüssel auf, sich gegen die Zulassung der Prä-Implantations- Diagnose (PID) auszusprechen und ein umfassendes Beratungsangebot für schwangere Frauen zu schaffen, die eine pränatale Diagnose in Anspruch nehmen wollen. Andere Forderungen der Lebenshilfe Wien zum "Europäischen Jahr behinderter Menschen": Ersatzlose Streichung der diskriminierenden "eugenischen Indikation" für Abtreibungen, Nicht-Ratifizierung der Bio-Medizin-Konvention, ein Gleichstellungsgesetz für Menschen mit Behinderungen, und eine Fortsetzung der Integration an den Schulen über die neunte Schulstufe hinaus. Wir bringen den Text des offenen Briefes vom 27. März 2003.
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2003 ist das Europäische Jahr der Menschen mit Behinderungen. Unverbesserliche Optimisten jubeln: "Jetzt wird alles besser!" Gelernte Pessimisten halten dagegen, es ändere sich doch nichts. Realisten sagen: "Es kommt darauf an, was man daraus macht!"
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Ab 15. Februar 2003 wird der "Marsch durch Europa" in Österreich sein. Dieser "Marsch" ist das Verbindungsglied aller EU-Mitgliedsstaaten im "Europäischen Jahr der Menschen mit Behinderungen 2003", initiiert von der Europäischen Kommission mit dem Europäischen Behindertenforum. Ein Konvoi soll diesen Marsch mit der Forderung nach einem Gesetz zur Gleichstellung durch Österreich begleiten.
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Als Interessenvertretung und Sprachrohr von Menschen mit geistiger Behinderung erachtet es die Lebenshilfe Wien nach jüngsten Äußerungen der Mitglieder der Ethikkommission, Dr. Johannes Huber und Dr. Günther Pöltner, zur Präimplantationsdiagnostik (PID) für notwendig, ebenfalls ihre Standpunkte zu einer Legalisierung der PID in Österreich darzulegen.
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Zumindest auf formaler Ebene sind sich die vier Parteien im Parlament einig: Sie wollen ein Gesetz, dass die Gleichstellung behinderter Menschen durch konkrete Maßnahmen garantiert. Damit soll Artikel 7 der Verfassung, der die Diskriminierung behinderter Menschen verbietet, quasi Zähne bekommen. In einem gemeinsamen Antrag von ÖVP, SPÖ, FPÖ und Grüne wurde beschlossen, eine Arbeitsgruppe beim Verfassungsdienst im Kanzleramt einzurichten, die bis Jahresende eine Gesetzesvorlage ausarbeiten soll.
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Mit Demonstrationen vor dem Wiener Rathaus warnten am Dienstag acht private Behindertenorganisationen, darunter die Lebenshilfe Wien, vor der Gefährdung der Betreuung behinderter Menschen durch geplante Kürzungen durch die Gemeinde Wien. Menschen mit Behinderung, Angehörige und MitarbeiterInnen wehrten sich durch eine Mahnwache gegen nachträgliche Kürzungen in der Kostenabgeltung im Jahr 2003.
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Funktionäre von Organisationen behinderter Menschen sind vieles gewöhnt. Im Laufe von Jahrzehnten sammelt man neben einigen Erfolgen viele Enttäuschungen. Vom "Europäischen Jahr von Menschen mit Behinderung 2003" haben wir nicht viel erwartet, weil derartige Jahre oder Tage ständig ausgerufen werden und eine gewisse Ermüdung eingetreten ist, auf solche Ereignisse zu reagieren. Was wir nicht erwartet haben ist die Ignoranz, mit der langjährige Vertragspartner vom Land Wien behandelt wurden und die Entschlossenheit und Härte, mit der die politisch Verantwortlichen dieser Stadt die Interessen behinderter Menschen hintangesetzt haben, um Sparmaßnahmen auch auf dem Rücken behinderter Menschen durchzuziehen.
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Das "Superwahljahr" 1999 ist für die Lebenshilfe Österreich Anlass, politische Bildung für Menschen mit geistiger Behinderung verstärkt zu fördern. Der erste Schritt: die neue Broschüre "Wir haben die Wahl. Wie man wählt und was das bedeutet." In einfacher Sprache wird darin erklärt, was wählen bedeutet und wie man sein Wahlrecht ausübt.
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Während in den Niederlanden ein Gesetz vor dem Beschluss steht, wonach 12 bis 15jährige Kinder "auf ihr Verlangen" getötet werden können, beruft die Elite-Universität Princeton einen führenden Befürworter der Tötung behinderter Neugeborener zum "Professor für Bioethik".
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Soziale Organisationen sind europaweit besorgt darüber, dass die EU-Kommission sowie die Staats- und Regierungschefs bei ihrer Strategie zur wirtschaftlichen Entwicklung der nächsten fünf Jahre Sozialfragen einen Platz in der zweiten Reihe zuweisen. Die Kampagne "SOS Europe – Save Our Social Europe" will dies verhindern.
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Die zweite Meinung für die Regierung: Im Frühjahr 2001 hat Bundeskanzler Dr. Wolfgang Schüssel eine "Bioethikkommission" ins Leben gerufen. Ihre Aufgabe ist "die Beratung des Bundeskanzlers in allen gesellschaftlichen, naturwissenschaftlichen und rechtlichen Fragen aus ethischer Sicht, die sich im Zusammenhang mit der Entwicklung der Wissenschaften auf dem Gebiet der Humanmedizin und -biologie ergeben" (BGBl. II 2001/226).
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