Menschen mit Behinderungen wurden während der Nazizeit systematisch ermordet. Wir sind der Meinung, dass wir das niemals vergessen dürfen - vor allem in Zeiten wie diesen, wo wieder mehr denn je sowohl am Anfang wie auch am Ende des Lebens über den "Lebenswert" diskutiert wird.
Der Psychiater Alfred Hoche und der Jurist Karl Binding forderten 1920 als erste die Vernichtung "lebensunwerten Lebens": Damit war der Boden für die Euthanasie der Nazis bereitet.
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Lange hat es gedauert, bis die "Kinder vom Spiegelgrund" ihre letzte Ruhe finden durften - jene 772 Kinder, die im Nationalsozialismus unter grauenvollen Umständen ermordet wurden.
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55 Jahre nach der Ermordung geistig behinderter Kinder an der Kinder-Nervenklinik "Am Spiegelgrund" sollte mit der Anklage gegen den pensionierten Psychiater Heinrich Gross ein spätes Stück Vergangenheitsbewältigung passieren. Zu spät, denn die Ereignisse rund um den Prozess wurden zur Farce.
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Mehr als 70.000 Opfer in den Jahren 1940und 1941, das war die Aktion T4 - die systematische Ermordung kranker und behinderter Menschen in den Gaskammern.
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